Umsatzsteuer für Sprachmittler 16.0 ist da

Wir haben die Serie Umsatzsteuer für Sprachmittler aktualisiert (Version 16.0 vom Februar 2013).

Sie ist abrufbar:

  • Auf unserer Internetpräsenz im Archiv als Triacom ∆ Info.
  • In unserem Blog – 14 Artikel der Artikelserie Umsatzsteuer für Sprachmittler (linke Leiste). Wir versprechen uns durch die Möglichkeit von Leserkommentaren eine vertiefende Diskussion.

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Zuschüsse zu Beratung und Weiterbildung


Gerade in der Startphase sind die eigenen finanziellen Mittel knapp bemessen. Darum suchen Existenzgründer selten Hilfe bei Experten. Doch guter Rat kann überlebenswichtig sein. Dem tragen öffentliche Förderprogramme Rechnung, die Zuschüsse für eine qualifizierte Beratung gewähren und unter bestimmten Umständen bis zu 90 Prozent des Beraterhonorars übernehmen. Keine Angst, das ist kein BAföG! Diese Zuschüsse sind Zuwendungen ohne direkte Gegenleistung und müssen nicht wie Darlehen zurückgezahlt werden. Weiterlesen

Infos und Unterstützung für Gründer


Viele wichtige Informationen für Gründer und junge Unternehmen gibt es kostenlos im Internet. Zu den seriösen und besonders auch für Sprachmittler geeigneten Quellen gehören:

  • Existenzgründungsportale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi): www.existenzgruender.de und www.existenzgruenderinnen.de
  • Existenzgründungsseiten der Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de > Für Bürgerinnen und Bürger > Arbeit und Beruf > Existenzgründung
  • Angebot für Solo-Selbstständige der Gewerkschaft ver.di mit Newsletter, Online-Ratgeber und einem Veranstaltungskalender: www.mediafon.net
  • Internetseiten des Bundesverbandes für freie Berufe: www.freie-berufe.de
  • Portal mit Informationen und Arbeitshilfen von Haufe-Lexware: www.lexstart.de
  • Plattform für Selbstständige in Deutschland www.akademie.de mit Praxistipps, Informationspaketen, Ratgebern und Selbstlernkursen (zum Teil kostenlos, Vollzugriff im Jahresabo für 12,50 Euro).

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Sprachmittler sind Freiberufler


Ende Oktober 2012 erklärte das Finanzamt Hamburg-Mitte einer Gründerin, die ihre Selbstständigkeit als Solo-Übersetzerin anzeigen wollte, dass sie ein Gewerbe anmelden müsste. Als die Gründerin – durch das Existenzgründungsseminar des ADÜ Nord gut informiert – dem widersprach, stellte sich die Sachbearbeiterin stur: »Dann nehmen Sie den Eröffnungsbogen eben mit und beklagen sich bei den Verbraucherschützern.«

Ist das ein Einzelfall? Leider nicht, wie auch andere Teilnehmer des besagten Seminars berichteten. Immer wieder werden Freiberufler – deren Tätigkeit im steuerrechtlichen Sinn nach § 18 Absatz 1 Nr. 1 EStG ein Katalogberuf ist – gedrängt, ein Gewerbe anzumelden. Neben Übersetzern und Dolmetschern sind insbesondere Krankengymnasten und beratende Betriebswirte davon betroffen. Weiterlesen

Kapazitäten sinnvoll nutzen


Setzen Sie in nachfrageschwachen Zeiten Ihre frei werdenden Kapazitäten ein, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten, Schwächen zu beseitigen und Stärken auszubauen. Dann werden Sie den nächsten Aufschwung im Gegensatz zur Konkurrenz besser für sich nutzen können. Weiterlesen

Erfolg ist anziehend


Kommunizieren Sie gegen den allgemeinen Trend: Stimmen Sie nicht in das Gejammer über die Krise ein, auch wenn sich schlechte Nachrichten schneller verbreiten. Veröffentlichen Sie positive Meldungen, und bauen Sie so Vertrauen auf: erfolgreich abgewickelte Projekte, zufriedene Kundenstimmen (Testimonials), gewonnene Aufträge, positive Unternehmenszahlen. Denn seien wir ehrlich: Wer arbeitet schon gern mit Verlierern zusammen? Weiterlesen

Spitz in den Markt


Wenn Sie Ihre Wettbewerbsposition nachhaltig sichern und Preiskämpfe vermeiden wollen, brauchen Sie neue Strategien. Sie müssen Expertenstatus und Alleinstellung erreichen, d. h. sich konsequent spezialisieren. Selbst wenn Sie mit einer »kleinen« Sprache arbeiten und viele Fachgebiete bedienen (Generalist), müssen Sie spitz wie ein Keil in den Markt eindringen, um sich dort zu verankern. Weiterlesen

Märkte beobachten


Beobachten Sie die Märkte, und hören Sie zu, was Ihre Kunden zu sagen haben. Achten Sie auf Zwischentöne, damit Sie Trends rechtzeitig erkennen und darauf reagieren können. Wie entwickelt sich das Geschäft bei Ihren Kunden und bei den Kunden Ihrer Kunden? Welches Auftragspotential sehen Sie dort? Sind Ihre Kunden mit Angebot, Qualität und Service zufrieden? Welche Bedürfnisse/Wünsche entwickeln Ihre Kunden? Fragen Sie nach! Ihre Kunden werden nicht aufhören, etwas zu wollen! Weiterlesen

Wenn der Wind sich dreht


Nicht überall ist Krise. Während einige Branchen mit Absatzeinbrüchen, Billigangeboten und verschärfter Konkurrenz zu kämpfen haben (Automobil- und -zulieferindustrie, Metall- und Maschinenbau), freut man sich in anderen über neue Kunden, steigende Auftragszahlen und Umsatzzuwächse (Möbel, Unterhaltungselektronik, hochwertige Nahrungsmittel). Weiterlesen